ECKENTAL/HEROLDSBERG – Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ haben sich nun zwei Arbeitsgruppen von Fachleuten zusammengetan, um noch effektivere Hilfe für Menschen mit seelischen Belastungen, mit Sorgen oder zu viel Stress anbieten zu können. Ein gemeinsamer Flyer mit den zuständigen Ansprechpartnern wird derzeit in beiden Gemeinden verteilt.

„Es dürfte die umfangreichste Sammlung an entsprechenden Adressen im Oberland sein“, betonte Uschi Neumann, eine der Koordinatoren, beim Netzwerktreffen der beiden Arbeitsgruppen „Soziales Netz Eckental“ sowie „Seele in Balance Heroldsberg“. Ziel dieses Flyers ist es, Ansprechpersonen in unmittelbarer Nähe zu listen, wenn jemand sich in einer Krise (Krankheit, Tod, Scheidung, Mobbing u.ä.) befindet.

Die in der Broschüre aufgelisteten Ansprechpartner sind allesamt Fachleute und unterliegen der Schweigepflicht. Erfahrungsgemäß genügt es häufig, sich mit den richtigen Partnern neutral aussprechen zu können oder an die zuständige Beratungsstelle weitergeleitet zu werden.

Das Soziale Netz Eckental besteht seit etlichen Jahren. Die Teilnehmer kommen aus sozialen Verbänden, Vereinen und Einrichtungen der Gemeinde Eckental (z.B. AWO, VdK, BRK, Caritas, Seniorenbeirat, Hospizverein und Kirchen). Eine jährliche Veranstaltungsreihe mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie Alzheimer und Demenz, Depression, Barrierefreiheit, Herzinfarkt und Schlaganfall lädt die Bevölkerung ein.

Gemeinden unterstützen

Die Heroldsberger Arbeitsgruppe „Seele in Balance“, entstanden aus dem Projekt „Gesunde Gemeinden in einem gesunden Landkreis“ hatte bisher ihren Schwerpunkt nicht nur auf Veranstaltungen wie „Fit bis ins hohe Alter“ oder Depressionen im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenalter gelegt, sondern entwickelte bereits Vorgänger-Flyer mit den entsprechenden Kontaktdaten, erklärt Neumann. Unterstützt wurden und werden die beiden Helferkreise mit den vielen Ehrenamtlichen und hauptberuflichen Mitgliedern von den politischen Gemeinden.

Durch die jetzige Fusionierung zum großen Netzwerk können gemeinsame Veranstaltungen besser organisiert und koordiniert werden, die Kommunikation zwischen helfenden Gruppen und Kommunen wird optimiert.

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